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TSP-PG
Trass-Sanier-Porengrundputz

  • WTA Trass-Sanier-Porengrundputz
  • zur Sanierung von salzbelastetem und feuchtem Mauerwerk
  • zum Ausgleich grober Unebenheiten des Putzgrundes
  • für innen und außen
  • WTA zertifiziert gemäß Merkblatt 2 – 9 Sanierputze
  • Rezeptur mit original tubag Trass
  • mit hohem Sulfatwiderstand
  • porenhydrophob
  • Farbton: grau
  • Körnung: 0 – 1,2 mm
  • Verbrauch: ca. 5 kg/m² pro 5 mm Putzdicke
WTA

Produktmerkmale

Anwendungen

  • zur Sanierung von salzbelastetem und feuchtem Mauerwerk
  • zum Ausgleich grober Unebenheiten des Putzgrundes
  • zur Herstellung von Grundputz WTA mit hoher Porosität
  • für innen und außen

Eigenschaften

  • WTA zertifiziert gemäß Merkblatt 2 – 9 Sanierputze
  • Rezeptur mit original tubag Trass
  • mit hohem Sulfatwiderstand
  • porenhydrophob
  • Farbton: grau
  • mineralisch
  • leichte Verarbeitung
  • hohe Porosität
  • hohe Salzaufnahme und -speicherfähigkeit
  • gutes Abtrocknen von Mauerwerksfeuchtigkeit
  • maschinengängig

Zusammensetzung

  • hochhydraulischer Trasskalk gemäß DIN EN 459-1
  • Zement mit hohem Sulfatwiderstand gemäß DIN EN 197-1
  • gestufte Gesteinskörnung gemäß DIN EN 13139
  • mineralische Leichtzuschlagstoffe gemäß DIN EN 13055

Lieferform

  • 25 kg/Sack

Verarbeitung

Untergrund

Geeignete Untergründe
  • Mauerwerk aller Art
  • vorzugsweise historisches Mauerwerk
  • Beton
Beschaffenheit / Prüfungen
  • Der Untergrund muss trocken, tragfähig, sauber, staubfrei sowie frei von haftmindernden Rückständen, Trennmitteln, Ausblühungen und Sinterschichten sein.
  • Zur Beurteilung des Putzgrundes sind die VOB/C DIN 18350, Abschnitt 3, DIN EN 13914-1/13914-2 sowie die Putznorm DIN 18550-1/18550-2 zu beachten.
  • Die Hinweise zur Planung und Ausführung von Sanierputzsystemen gemäß WTA Merkblatt 2-9-04 sind zu berücksichtigen.
Vorbereitung
  • Altputze sind mindestens 80 bis 100 cm über der sichtbaren oder durch Untersuchung abgegrenzten Schadenszone hinaus bis auf das Mauerwerk zu entfernen.
  • Nicht tragfähige Putze, Beschichtungen oder Salzausblühungen vollständig entfernen.
  • Mürbe Mauerwerksfugen sind ca. 2 bis 3 cm tief auszukratzen.
  • Schadhafte Steine müssen ersetzt werden.
  • Mauerwerk gründlich reinigen und Staub entfernen.
  • Zum Verschließen der ausgkratzten Fugen und als Mauermörtel ist tubag Trass-Kalk-Mörtel zu verwenden.
  • Stark saugende Untergründe sind rechtzeitig, gegebenenfalls Tage vorher, vorzunässen.
  • Zur Haftungsverbesserung ist gemäß WTA, je nach Untergrundbeschaffenheit, der Auftrag eines netzförmigen Vorspritzes (ca. 50 - 60% deckend) mit tubag TSP-VS Trass-Sanier-Vorspritzmörtel vorzusehen.

Verarbeitung

Temperatur
  • Nicht verarbeiten und trocknen/abbinden lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5 °C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +30 °C, direkter Sonneneinstrahlung, stark erwärmten Untergründen und/oder starker Windeinwirkung.
Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten
  • Beim Einsatz von Putzmaschinen braucht keine Zusatzausrüstung(z. B. Zusatzmischer oder Luftporenschneckenmantel) verwendet werden.
  • Bei maschineller Verarbeitung: Wasserzulauf auf verarbeitungsfähige Konsistenz einstellen.
  • Beim händischen Anmischen zunächst die bei den technischen Daten angegebene Wassermenge in ein sauberes Gefäß vorlegen und danach Trockenmörtel einstreuen. Sauberes Leitungswasser verwenden.
  • Material mit einem geeigneten Rührwerk homogen und knollenfrei anmischen, kurz ruhen lassen und anschließend, ggf. bei weiterer Wasserzugabe, nochmals aufrühren und Konsistenz verarbeitungsgerecht einstellen.
  • Arbeitsunterbrechungen sind auf maximal 15 bis 20 Minuten zu begrenzen.
  • Nicht mit anderen Produkten und/oder Fremdstoffen vermischen.
Auftragen / Verarbeiten
  • Material gleichmäßig auf den vorbereiteten Putzgrund auftragen und frische Putzfläche mit geeignetem Werkzeug lot- und fluchtgerecht plan abziehen.
  • Putzschichtdicke: 20 mm
  • Die Oberfläche nach erreichen einer ausreichenden Oberflächenfestigkeit mit einem geeigneten Werkzeug, z. B. Gitterrabott, vollflächig gründlich aufrauen.
  • Bei mehrlagiger Arbeitsweise Zwischenstandzeiten von 1 Tag pro mm Auftragsdicke einhalten.
  • Auf stark oder unterschiedlich saugenden Untergründen in zwei Arbeitsgängen zweischichtig nass in nass arbeiten.
Verarbeitbare Zeit
  • Ca. 20 Minuten bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte.
  • Niedrige Temperaturen verlängern, hohe Temperaturen verkürzen die verarbeitbare Zeit.
  • Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt oder weiter verarbeitet werden.
Trocknung / Erhärtung
  • Der frische Mörtel ist vor zu rascher Austrocknung und ungünstigen Witterungseinflüssen wie z. B. Frost, Zugluft, direkter Sonneneinstrahlung sowie vor direkter Schlagregeneinwirkung zu schützen, ggf. durch Abhängen mit Folie.
Nachfolgende Beschichtung / Überarbeitbarkeit
  • Eine weitere Beschichtung ist mit tubag TSP-E Sanierputz nach einer Standzeit von mindestens 1 Tag pro mm Putzschichtdicke möglich.
Werkzeugreinigung
  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Hinweise
  • Bauschutt in der Nähe der Sanierbaustelle ist täglich zu beseitigen, um Salzrückwanderungen zu vermeiden.

Technische Daten

Technische Spezifikation EN 998-1
Produkttyp Sanierputzmörtel R
Kategorie CS II
Druckfestigkeit 1,5 - 5,0 N/mm²
Kapillare Wasseraufnahme > 1,0 kg/m² nach 24 h
Brandverhalten A1
Festmörtelrohdichte ≤ 1,2 kg/dm³
Verarbeitungstemperatur +5 °C bis +30 °C
Verarbeitbare Zeit ca. 2 Stunden

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Trass-Sanier-Porengrundputz
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Historische Bausubstanz erhalten mit WTA-zertifizierten Sanierputzen von tubag
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Technisches Merkblatt tubag TSP-PG
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