
TNM-rapid FX
Trass-Natursteinmörtel Mittelbett
- hellgrauer, schnell erhärtender und flexibler Trass-Mittelbettmörtel mit kristalliner Wasserbindung für die sichere Verlegung heller und dunkler, gering verfärbungs- und verformungsempfindlicher sowie nicht durchscheinender Natursteinbeläge
- Verlege-, Ausgleichs- und Gefällespachtelfunktion in einem Produkt
- zum Verlegen und Ansetzen kalibrierter Naturwerksteinplatten, Natursteinbahnenware sowie keramischer Fliesen und Platten
- im Wand- und Bodenbereich
- für innen und außen
- Mörtelbettdicke 5 bis 30 mm
- Verarbeitungszeit: ca. 40 Minuten
- begeh- und verfugbar nach ca. 4 bis 5 Stunden
- ideal für Terminbaustellen
- Körnung: 0 – 1,2 mm
Produktmerkmale
Eigenschaften
- Mörtelbettdicke 5 bis 30 mm
- Verarbeitungszeit: ca. 40 Minuten
- begeh- und verfugbar nach ca. 4 bis 5 Stunden
- ideal für Terminbaustellen
- mit Original tubag Trass und kristalliner Wasserbindung für maximale Verlegesicherheit bei Naturwerksteinbelägen
- reduziert das Risiko von Schüsselungen, Randzonenverfärbungen, Fleckenbildung und Kalkausblühungen
- schnell erhärtend und früh belastbar
- beschleunigter Erhärtungsverlauf ermöglicht eine zügige Begeh- und Verfugbarkeit sowie kurze Sperrzeiten
- besonders geeignet für zeitkritische Sanierungs-, Renovierungs- und Infrastrukturmaßnahmen, bei denen Boden- und Treppenbeläge innerhalb kurzer Zeit wieder genutzt werden müssen
- hohe Standfestigkeit für die sichere Verlegung großformatiger Naturwerkstein-, Betonwerkstein-, Feinsteinzeug- und Keramikbeläge
- hohe Klebkraft und ausgezeichnete Kontakthaftung für eine dauerhaft sichere Verbundwirkung
- schwundarm erhärtend und damit besonders geeignet für Mittelbettverlegungen bei unterschiedlichen Schichtdicken
- flexibel und verformungsfähig zur Aufnahme von Temperaturspannungen sowie Spannungen aus dem Untergrund
- für dauerhaft beanspruchte Belagskonstruktionen im Innen- und Außenbereich
- besonders geeignet für die Verlegung großformatiger Naturwerkstein-, Feinsteinzeug- und Keramikbeläge an Wand und Boden
- Verlegen, Ausgleichen und Gefälle herstellen mit nur einem Produkt
- als standfester, schnell erhärtender Ausgleichs- und Gefällespachtel zum Egalisieren von Unebenheiten sowie zur Herstellung von Gefällen in Schichtdicken von 5 bis 25 mm einsetzbar
- entspricht den Anforderungen der DIN 18332 „Naturwerksteinarbeiten" sowie DIN 18352 „Fliesen- und Plattenarbeiten"
- besonders geeignet für die Verlegung verformungsstabiler und nicht durchscheinender Naturwerksteine
- mineralisch
- witterungs- und frostbeständig nach Erhärtung
- flexibel
Zusammensetzung
- Zement gemäß DIN EN 197-1
- Trass gemäß DIN 51043-1
- gestufte Gesteinskörnung gemäß DIN EN 13139
- Additive zur Steuerung und Verbesserung der Verarbeitungs- und Produkteigenschaften
Verarbeitung
Untergrund
Beschaffenheit / Prüfungen
- Der Untergrund muss trocken, fest, tragfähig, formstabil, sauber und frei von haftvermindernden Verunreinigungen sein.
- Beton muss mindestens 6 Monate alt sein.
- Zementestriche müssen zum Zeitpunkt der Belegung eine Restfeuchte ≤ 2,0 CM-% (unbeheizt) oder ≤ 1,8 CM-% (beheizt) aufweisen.
- Calciumsulfatestriche müssen zum Zeitpunkt der Belegung eine Restfeuchte ≤ 0,5 CM-% (unbeheizt) oder ≤ 0,3 CM-% (beheizt) aufweisen.
- SAFETEC®-Bodenausgleichsmassen müssen eine Restfeuchte ≤ 3,0 CM-% aufweisen.
Vorbereitung
- Haftungsmindernde Schichten und Verunreinigungen, z. B. Staub, Sinterschichten, Ausblühungen oder Trennmittelrückstände mit geeigneten Maßnahmen sorgfältig entfernen.
- Der Untergrund ist im Vorfeld gründlich zu reinigen. Der Untergrund muss frei von Rückständen sein. Insbesondere dürfen keine Reinigungsmittelreste zurückbleiben.
- Der Untergrund ist porenschließend zu grundieren, um ein gleichmäßiges Saugverhalten sicherzustellen.
- Die Grundierung muß vollständig durchtrocknen, bevor weitergearbeitet wird.
- Für die je nach Anwendungsfall erforderliche Grundierung werden die tubag System-Grundierungen DTG VarioRapid (schnelle Dispersionsgrundierung) oder BHG VarioRapid Bauharz-Grundierung (Epoxidharz) empfohlen.
- Mineralische Untergründe mit tubag DTG VarioRapid Dispersionstiefengrund zur Regulierung des Saugverhaltens grundieren.
- Glatte, nicht saugende Untergründe, z. B. Betonflächen oder alte Fliesenbeläge, sind einlagig mit tubag BHG VarioRapid Epoxidharzgrundierung vorzubehandeln und anschließend mit grobem Quarzsand (0,35-1,5 mm) vollständig abstreuen. Nach dem Erhärten ist der überschüssige, lose Sand sorgfältig entfernen.
- Calciumsulfatestriche sind anzuschleifen und abzusaugen. Bei der Verlegung von Naturstein- oder keramischen Belägen sind sie einlagig mit tubag BHG VarioRapid Epoxidharzgrundierung vorzubehandeln und anschließend mit grobem Quarzsand (0,35-1,5 mm) vollständig abzustreuen. Nach dem Erhärten ist der überschüssige, lose Sand sorgfältig zu entfernen.
Verarbeitung
Temperatur
- Nicht verarbeiten und trocknen/abbinden lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5 °C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +30 °C, direkter Sonneneinstrahlung, stark erwärmten Untergründen und/oder starker Windeinwirkung.
Anmischen / Zubereitung / Aufbereitung
- Angegebene Wassermenge beachten. Zum Anrühren ein sauberes Rührgefäß und sauberes Leitungswasser verwenden.
- Material mit einem geeigneten Rührwerk homogen und knollenfrei anmischen, 3 Minuten reifen lassen und anschließend, ggf. bei weiterer Wasserzugabe, nochmals aufrühren und Konsistenz verarbeitungsgerecht einstellen.
- Nicht mit anderen Produkten und/oder Fremdstoffen vermischen.
Verarbeitung
- Reinigung der Plattenrückseiten:
Verschmutzte Rückseiten von Natursteinen oder Platten sind vor dem Verlegen vollständig von Schmutz, Staub und Trennmitteln zu reinigen, um eine optimale Haftung sicherzustellen. - Kratzspachtelung mit der glatten Seite der Zahnkelle auf den Untergrund ausführen. Danach den Mörtel aufkämmen und die Fliesen/Beläge unter Druck in das aufgezogene Mörtelbett einschieben und positionieren.
- Es ist nur so viel Mörtel vorzulegen, wie in der klebeoffenen Zeit belegt werden kann. Nach Beginn der Hautbildung an der Oberfläche des aufgekämmten Kleberbetts dürfen keine Beläge mehr eingelegt werden.
- Die Fugenräume sind anschließend ausreichend tief auszukratzen und freizuhalten.
- Die Verfugung erfolgt mit einem geeigneten flexiblen Trass-Naturstein-Fugenmörtel (s. Hinweise). Fugen dürfen erst nach vollständiger Austrocknung des Verlegemörtels geschlossen werden.
Verarbeitbare Zeit
- Der angemischte Mörtel ist innerhalb von ca. 40 Minuten zu verarbeiten.
- Zeitangaben beziehen sich auf eine Temperatur von +23 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %.
- Niedrige Temperaturen verlängern, hohe Temperaturen verkürzen die verarbeitbare Zeit.
- Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt oder weiter verarbeitet werden.
Trocknung / Erhärtung
- Der frische Mörtel ist vor zu rascher Austrocknung und ungünstigen Witterungseinflüssen wie z. B. Frost, Zugluft, direkter Sonneneinstrahlung sowie vor direkter Schlagregeneinwirkung zu schützen, ggf. durch Abhängen mit Folie.
Nachfolgende Beschichtung / Überarbeitbarkeit
- Verfugung formativer Bodenbeläge:
Für die Verfugung von Naturstein- und Betonwerksteinbelägen mit definierten Formaten wird der Trass-Fugenmörtel TNF VarioRapid für Fugenbreiten von 2 bis 12 mm empfohlen. - Verfugung von Polygonalplatten:
Zur Verfugung von Polygonalplatten wird der TFP-Trass-Fugenmörtel für Fugenbreiten von 5 bis 50 mm empfohlen. - Fugen für Boden-, Anschluss- und Bewegungsbereiche sowie Großformate:
Für diese Anwendungen empfiehlt sich die flexible Fugenmasse FFM. Bei Natursteinbelägen ist zusätzlich das FFG Glättmittel einzusetzen, um das Risiko unerwünschter Glättmittelflecken zu minimieren.
Werkzeugreinigung
- Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Hinweise
- Bei der Verlegung von Belägen im Außenbereich oder auf Bodenflächen mit hohen Verkehrslasten sowie bei Großformaten (≥ 60 cm Kantenlänge, ≥ 0,25 m² Grundfläche) ist das Buttering-Floating-Verfahren anzuwenden. Durch das Auftragen des Klebers auf den Untergrund und zusätzlich auf der Belagsrückseite, wird eine nahezu hohlraumfreie Verlegung gewährleistet.
- Für die Verlegung und das Ansetzen von Fliesen und Platten sind die Hinweise der DIN 18157 sowie die anerkannten Regeln der Technik zu beachten. Beim Verlegen von Fliesen auf Heizestrichen gilt die DIN EN 1264-4.
- Trasshaltige Mörtel vermindern die Gefahr von Kalkausblühungen und behindern durch ihre Dichtigkeit den kapillaren Wassertransport. Trasshaltige Mörtel erhärten anwendungsgerecht langsamer. Dies erleichtert den erwünschten Abbau ungleichmäßiger Spannungen und hilft, zu harte Fugen zu vermeiden, die besonders bei Natursteinmauerwerk und Steinmetzarbeiten unerwünscht sind.
Technische Daten
| Farbe | hellgrau |
| Druckfestigkeit | ≥ 10 N/mm² |
| Verarbeitungstemperatur | +10 °C bis +30 °C |
| Reifezeit | ca. 3 Minuten |
| Klebeoffene Zeit | ca. 30 Minuten |
| Verarbeitbare Zeit | ca. 40 Minuten |
| Kleberbettdicke | 5 - 25 mm |
| Begehbarkeit | nach ca. 4 - 5 Stunden |
| Belastbarkeit | nach ca. 24 Stunden |
| Verfugbarkeit Wand und Boden | nach ca. 4 - 5 Stunden |
Downloads
| Technisches Merkblatt tubag TNM-rapid FX Trass-Natursteinmörtel Mittelbett | Download | |
| Sicherheitsdatenblatt tubag TNM-rapid FX Trass-Natursteinmörtel Mittelbett | Download | |
| Nachhaltigkeitsdatenblatt tubag TNM-rapid FX Trass-Natursteinmörtel Mittelbett | Download | |
| Umwelt-Produktdeklaration (EPD) für modifizierte mineralische Mörtel Trass-Natursteinmörtel Mittelbett | Download |
