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TNF VarioRapid
Trass-Naturstein-Fugenmörtel VarioRapid

  • hochverformbarer flexibler Fugenmörtel mit effektiver kristalliner Wasserbindung
  • zum Verfugen von geschliffenen oder polierten Naturwerksteinplatten
  • zum Verfugen von verfärbungsempfindlichen Naturwerksteinplatten und keramischen Belägen gemäß den Anforderungen der DIN 18332 und DIN 18352
  • geeignet für die Nutzungskategorien N1 und N2 gemäß ZTV Wegebau
  • für Flächen mit leichter Verkehrsbelastung mit Fahrzeugen bis 3,5 t
  • im Wand- und Bodenbereich
  • für innen und außen
  • Rezeptur mit original tubag Trass
  • schnell erhärtender Fugenmörtel für die Verfugung von Marmor- und Natursteinplatten
  • erhöhter Schutz vor Ausblühungen und Randverfärbungen
  • schnell begeh- und belastbar
  • portlandzementfrei
  • für Fugenbreiten von 2 – 12 mm
  • Körnung: 0 – 0,3 mm
  • Verbrauch: je nach Plattengröße und Fugenbreite

Produktmerkmale

Anwendungen

  • zum Verfugen von geschliffenen oder polierten Naturwerksteinplatten
  • zum Verfugen von verfärbungsempfindlichen Naturwerksteinplatten und keramischen Belägen gemäß den Anforderungen der DIN 18332 und DIN 18352
  • geeignet für die Nutzungskategorien N1 und N2 gemäß ZTV Wegebau
  • für Flächen mit leichter Verkehrsbelastung mit Fahrzeugen bis 3,5 t
  • für Bodenbeläge auf Terrassen, Balkonen, Treppenstufen, Treppenpodesten, Fensterbänken, Fußbodenheizungen (Heizestrichen)
  • für Kalksteinplatten (Solnhofer, Juramarmor, Travertin), kristalliner Marmor (Carrara, Sabiato, Thassos), Granit, Basalt, Steinzeug, Steingut, Feinsteinzeug, Cotto, Glas- und Sinterglasmosaike
  • im Wand- und Bodenbereich
  • für innen und außen

Eigenschaften

  • Rezeptur mit original tubag Trass
  • schnell erhärtender Fugenmörtel für die Verfugung von Marmor- und Natursteinplatten
  • erhöhter Schutz vor Ausblühungen und Randverfärbungen
  • schnell begeh- und belastbar
  • portlandzementfrei
  • für Fugenbreiten von 2 – 12 mm
  • mineralisch
  • hydraulisch schnell erhärtend (F)
  • verringerte Wasseraufnahme (W)
  • hochflexibel
  • erhöhte Abriebbeständigkeit (A)
  • erhöhter Widerstand gegen Säuren mit einem pH-Wert ≥ 3
  • leicht und geschmeidig verarbeitbar
  • einschlämmbar
  • witterungs- und frostbeständig nach Erhärtung
  • speziell auf schwach saugende Beläge abgestimmtes Wasserrückhaltevermögen, Ansteif- und Abwaschverhalten

Zusammensetzung

  • Spezialzemente
  • Trass gemäß DIN 51043
  • gestufte Quarzsande gemäß DIN EN 13139
  • Additive zur Steuerung und Verbesserung der Verarbeitungs- und Produkteigenschaften
  • anorganische, alkalibeständige Farbpigmente

Lieferform

  • 5 kg/PCR-Eimer

Verarbeitung

Untergrund

Beschaffenheit / Prüfungen
  • Verlegte Beläge dürfen erst nach vollständiger Aushärtung des Mörtelbetts verfugt werden.
  • Bei großformatigen Platten empfehlen wir mindestens 5 mm oder 1% der längsten Plattenseite als Fugenbreite.
Vorbereitung
  • Die Fugen vor der Aushärtung des Verlegemörtels gleichmäßig tief auskratzen und reinigen.
  • Bei saugfähigen Belägen die Fuge unmittelbar vor dem Verfugen vornässen.
  • Bei Bedarf 24 Stunden vor den Verfugungsarbeiten die tubag FHI vollflächig auf den Belag auftragen um Bindemittelrückstände zu minimieren (Anwendung siehe TM tubag FHI).

Verarbeitung

Temperatur
  • Nicht verarbeiten und trocknen/abbinden lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5 °C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +30 °C, direkter Sonneneinstrahlung, stark erwärmten Untergründen und/oder starker Windeinwirkung.
Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten
  • Beim händischen Anmischen zunächst die bei den technischen Daten angegebene Wassermenge in ein sauberes Gefäß vorlegen und danach Trockenmörtel einstreuen. Sauberes Leitungswasser verwenden.
  • Material mit einem geeigneten Rührwerk homogen und knollenfrei anmischen, 3 Minuten reifen lassen und anschließend, ggf. bei weiterer Wasserzugabe, nochmals aufrühren und Konsistenz verarbeitungsgerecht einstellen.
  • Nicht mit anderen Produkten und/oder Fremdstoffen vermischen.
Auftragen / Verarbeiten
  • Den Fugenmörtel diagonal zum Fugenverlauf mit geeignetem Hartgummibrett oder Moosgummifugbrett oberflächenbündig einschlämmen.
  • Bei Bedarf nochmals frisch in frisch nachfugen.
  • Nach ausreichendem Anziehen des Mörtels (Fingerprobe) überschüssiges Material mit einem festen und leicht feuchten Schwamm oder Schwammbrett diagonal zum Fugenverlauf abwaschen, ohne die Fugenoberfläche auszuwaschen.
  • Bei Belägen mit gefasten Kanten darf die Fuge nach der Reinigung nur bis zur Unterkannte der Fase mit Fugenmörtel gefüllt sein.
Verarbeitbare Zeit
  • Ca. 30 Minuten bei +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte.
  • Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt oder weiter verarbeitet werden.
Trocknung / Erhärtung
  • Der frische Mörtel ist vor zu rascher Austrocknung und ungünstigen Witterungseinflüssen wie z. B. Frost, Zugluft, direkter Sonneneinstrahlung sowie vor direkter Schlagregeneinwirkung zu schützen, ggf. durch Abhängen mit Folie.
  • Die verfugte Fläche ist nach ca. 2 – 3 Stunden begehbar und nach ca. 6 Stunden belastbar (bei +20 °C).
Werkzeugreinigung
  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Hinweise
  • Ungleich angemischtes Material, Restfeuchte im Untergrund bzw. ungleichmäßig saugende Untergründe und Beläge sowie ungleichmäßig tiefe Fugen können zu einem ungleichmäßigen, fleckenhaften Abtrocknen des Fugenmörtels führen.
  • Bei polierten, offenporigen, geschliffenen, profilierten und unglasierten Oberflächen können sich Farbpigmente in den Mikroporen in der Oberfläche festsetzen. Von einem starken Farbkontrast zwischen Fliese und Fuge ist daher abzuraten. Im Zweifelsfall ist eine Probeverfugung durchzuführen.
  • Wir empfehlen, vor der Ausführung eine Probeverfugung durchzuführen.
  • Optisch zusammenhängende Flächen sind zur Vermeidung von Farbtonunterschieden mit Material aus der selben Herstellcharge zu verarbeiten.
  • Bei ungünstigen Erhärtungsbedingungen kann die Qualität und Ästhetik der Fuge durch Nachbehandlung mit sauberem Leitungswasser verbessert werden.
  • Reinigungshinweise: Saure Medien können je nach Konzentration zementäre Fugenmörtel angreifen. Beim Einsatz von sauren Reinigern die Anwendungsvorschriften des Herstellers genau einhalten. Vor der Verwendung ist die zu reinigende Fläche mit Wasser vorzunässen und nach der Reinigung sofort mit ausreichend Wasser nachzuspülen.
  • Nach Abschluss der Verlegearbeiten wird eine Baustellenendreinigung empfohlen.

Technische Daten

Technische Spezifikation EN 13888
Produkttyp CG 2 FWA
Frischrohdichte ca. 1,6 kg/dm³
Verarbeitungstemperatur +5 °C bis +30 °C
Verarbeitbare Zeit ca. 30 Minuten
Fugenbreite 2 - 12 mm
Fugentiefe je nach Anwendungsfall
Begehbarkeit nach ca. 3 Stunden
Belastbarkeit nach ca. 6 Stunden

Downloads

Technisches Merkblatt tubag TNF VarioRapid
Trass-Naturstein-Fugenmörtel VarioRapid
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Sicherheitsdatenblatt tubag TNF VarioRapid
Trass-Naturstein-Fugenmörtel VarioRapid
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