Produktabbildung / Product image

FL-F
Historischer Fugenmörtel

  • Fugenmörtel mit FL formuliertem Kalk als Bindemittel
  • zum Verfugen im Innen- und Außenbereich
  • Farbtöne: hellbeige, farbig
  • Körnung: 0 – 2 mm, 0 – 4 mm
  • Verbrauch: je nach Anwendung
Natürlich mit Kalk

Produktmerkmale

Anwendungen

  • zum Verfugen im Innen- und Außenbereich
  • für die Sanierung von Mauerwerk, z. B. Naturstein- und Ziegelmauerwerk
  • der Mörtel kann auf Anforderung so eingestellt werden, dass er sich in seiner Zusammensetzung (Körnung, Farbe usw.) dem alten historischen Mauerwerk angleicht
  • auch als Mauerkronen-Variante mit erhöhter Flankenhaftung und reduzierter Wasseraufnahme (W-Wert ca. 2,0 kg/(m2h0,5) erhältlich

Eigenschaften

  • Farbtöne: hellbeige, farbig
  • mineralisch
  • eingestelltes Wasserrückhaltevermögen
  • leichte Verarbeitung
  • nach Absprache auch eingefärbt, unter Zumischung von farbigen Sanden und/oder Eisenoxidfarben, lieferbar
  • auf Anfrage auch als maschinengängige Ausführung lieferbar

Zusammensetzung

  • formulierter Kalk gemäß DIN EN 459-1
  • gestufte Gesteinskörnung gemäß DIN EN 13139

Lieferform

  • 25 kg/Sack

Verarbeitung

Untergrund

Beschaffenheit / Prüfungen
  • Mauersteine und Untergründe müssen fest, tragfähig, frostfrei und frei von haftvermindernden Rückständen sein.
  • Fugenflanken müssen frostfrei, trocken, öl-, anstrich-, staubfrei und frei von weichen und lockeren Mörtelresten sein.
Vorbereitung
  • Vor der Neuverfugung von Natursteinmauerwerk muss die Fuge so tief ausgeräumt werden, dass sie der doppelten Fugenbreite entspricht, mindestens jedoch 2 cm.
  • Für Ziegelmauerwerk muss das gleiche Verfahren eingesetzt werden, wobei immer darauf zu achten ist, dass die Flankenhaftung gewährleistet ist.
  • Eine Säuberung der Fugenflanken mit Hochruck- oder Wasserstrahl wird empfohlen.
  • Die Fugen sind je nach Saugverhalten vorzunässen.
  • Bei der Vorbehandlung der zu bearbeitenden Flächen ist die unterschiedliche Saugfähigkeit der Materialien zu berücksichtigen. Durch Beobachtung der Wasseraufnahmefähigkeit ist die Vorbehandlung den Gegebenheiten anzupassen. So kann es sich zeigen, dass wenig saugendes dichtes Gestein (z. B. Granit) einen geringen Wasserbedarf besitzt, der in der Fuge befindliche Mörtel jedoch stark saugfähig ist. Wird dieser vor der Verfugung nicht genügend vorgenässt, wird dem neu eingebrachten Mörtel zu viel Wasser entzogen. Hierdurch kommt es zu mangelhaften Verbund- und Minderfestigkeiten der Verfugung. Dies gilt auch für das mehrlagige Verarbeiten, bedingt durch Fugen über 2 cm Tiefe.

Verarbeitung

Temperatur
  • Nicht verarbeiten und trocknen/abbinden lassen bei Luft-, Material- und Untergrundtemperaturen unter +5 °C und bei zu erwartendem Nachtfrost sowie über +30 °C, direkter Sonneneinstrahlung, stark erwärmten Untergründen und/oder starker Windeinwirkung.
Anmischen / Zubereiten / Aufbereiten
  • Trockenmörtel im Durchlauf-, Freifall- oder Zwangsmischer mit sauberem Wasser maximal 2 bis 3 Minuten konsistenzgerecht anmischen.
  • Beim händischen Anmischen zunächst die bei den technischen Daten angegebene Wassermenge in ein sauberes Gefäß vorlegen und danach Trockenmörtel einstreuen. Sauberes Leitungswasser verwenden.
  • Material mit einem geeigneten Rührwerk homogen und knollenfrei anmischen, kurz ruhen lassen und anschließend, ggf. bei weiterer Wasserzugabe, nochmals aufrühren und Konsistenz verarbeitungsgerecht einstellen.
  • Konsistenz: erdfeucht
  • Nicht mit anderen Produkten und/oder Fremdstoffen vermischen.
Auftragen / Verarbeiten
  • Um Rissbildung in der Fuge zu vermeiden, sollten Fugen, die tiefer als 2 cm ausgeräumt sind, in zwei oder nach Bedarf in mehreren Lagen ausgeführt werden.
  • Bei mehrlagiger Arbeitsweise Zwischenstandzeiten von 1 Tag pro mm Auftragsdicke einhalten.
  • Die unteren Lagen sind aufzurauhen.
  • Der Mörtel sollte nicht in Fugen größer 4 cm Fugenbreite eingebracht werden, es sei denn, dass diese Fugen mit ausreichend vorgenässtem Steinbruch ausgezwickelt werden.
  • In besonderen Fällen, z. B. Feldsteinmauerwerk, sind jeweils nur kleinere Mauerwerksbereiche auszustemmen und sofort wieder zu verfugen, um Ausbrüche der Mauerwerksbereiche zu vermeiden.
Verarbeitbare Zeit
  • ca. 2 Stunden
  • Zeitangaben beziehen sich auf +20 °C und 65 % relative Luftfeuchtigkeit.
  • Bereits angesteifter Mörtel darf nicht mehr mit zusätzlichem Wasser verdünnt, aufgemischt oder weiter verarbeitet werden.
Trocknung / Erhärtung
  • Der frische Mörtel ist vor zu rascher Austrocknung und ungünstigen Witterungseinflüssen wie z. B. Frost, Zugluft, direkter Sonneneinstrahlung sowie vor direkter Schlagregeneinwirkung zu schützen, ggf. durch Abhängen mit Folie.
Werkzeugreinigung
  • Werkzeuge und Geräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.
Hinweise
  • Bei sehr exponierten und breiten Mauerkronen mit großen Fugentiefen ist die Verfugung im Trockenspritzverfahren zu empfehlen.

Technische Daten

Technische Spezifikation EN 998-2
Produkttyp Normalmauermörtel
Mörtelgruppe NM II
Bindemittelbasis FLB 3,5 formulierter Kalk
Farbe hellbeige
Druckfestigkeitsklasse M2,5 (90d)
Druckfestigkeit nach 7 Tagen ≥ 0,6 N/mm²
nach 28 Tagen ≥ 1,5 N/mm²
nach 70 Tagen ≥ 2,6 N/mm²
Kapillare Wasseraufnahme ≤ 1,0 kg/(m²min0,5)
Brandverhalten A1

Downloads


Historischer Fugenmörtel
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Leitfaden Maschinentechnik
Historischer Fugenmörtel
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Technisches Merkblatt tubag FL-F
Historischer Fugenmörtel
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Historischer Fugenmörtel
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Umwelt-Produktdeklaration (EPD) für Vormauermörtel
Historischer Fugenmörtel
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